Meditation als Schlüssel zu mehr Gelassenheit

Vor ein paar Tagen zog ein Posting über den Social-Media-Kanal Facebook meine Aufmerksamkeit an. Unter dem Titel „Hast du Rituale bei deiner Arbeit“ konnte man seinen ganz individuellen täglichen Ablauf schildern, wie man seinen Tag beginnt.

Natürlich habe auch ich dazu einen Kommentar gegeben, da ich in diesem Bereich in den letzten Monaten meine ganz eigene persönliche Entwicklung gemacht habe. Was für mich heute ein ganz normaler Ablauf ist, war für andere eine spannende Geschichte.

Was mache also…

Mein Tag beginnt zwischen halb sieben und sieben Uhr. Pünktlich oder eher spätestens ist mein Kind um halb neun in der Kita. Wenn wir einen guten Lauf haben sogar schon um acht Uhr. Wieder in meinem HomeOffice angekommen, beginnt mein Arbeitstag. Man könnte jetzt vermuten, dass ich total abgehetzt die Türe hereinstürme, den Rechner hochfahre und sofort an die Arbeit gehe. Ja, so war es vor Monaten und ein befriedigendes Gefühl von „ich habe etwas am Tag geschafft“ blieb aus. Fazit war dann, dass ich in den Abendstunden nachdem mein Kind im Bett war, prinzipiell bis in die Nacht weiteregearbeitet habe. Mit welchem zufriedenstellenden Erfolg möchte ich gar nicht mehr beschreiben, es war miserabel.

Hobbys, Aktivitäten die außerhalb der Arbeit stattgefunden haben, kannte ich nicht mehr. Alles war zeitlich bis auf die letzte Minute getaktet. Kam mal überraschender Weise etwas dazwischen brach sofort Panik aus, die sich meiner Familie gegenüber in Aggressivität zeigte. Das war nun wirklich nicht der Weg den ich weiter gehen wollte.

Meditation als Schlüssel aus diesem katastrophalen Strudel

Heute ignoriere ich meinen zeitlichen Ablauf nach wie vor nicht. Der Unterschied liegt in der Achtsamkeit mir selbst gegenüber. Ich beginne den Tag mit einem, fast schon perfektionistischen, Latte Macchiato. Womit ich mir selbst schon einen guten Start in den Tag verschaffe. Weiter geht es in mein kleines aber feines HomeOffice, das wie meine eigene Wohlfühl-Oase behandelt wird. Mit dem Hochfahren des Rechners und dem anzünden eines Teelichtes (manchmal auch einem Räucherstäbchen), läute ich den Arbeitstag ein. Energetische Klänge dürfen dabei natürlich auch nicht fehlen. In der Regel sind es Chakra-Klänge für eine positive Stimmung.

Steht ein wichtiger Termin an oder ein Auftrag der meine volle 100prozentige Aufmerksamkeit benötigt, ist die Meditation ein wichtiger Bereich geworden meine innere Mitte zu stärken und in Balance zu halten. Auch in Momenten, in denen ich wieder in mein altes Muster des nicht stehen bleiben wollendes Hamsterrades zurückfalle, dient mir eine Minute für mich um ein Vielfaches.

Meine intensive Arbeitszeit für ein Projekt, Termin etc. beschränke ich auf einen Zeitfaktor von 11/2 Stunden, um mir und der Umsetzung die optimale Konzentration zu geben. Sogar die wissenschaftlichen Statistiken zeigen, dass nach 11/2 Stunden die Konzentration für ein Thema nachlässt und unser Gehirn neuen Input benötigt.

Lerne zu Führen

„Kannst du das eben noch machen?“ – war eine Frage die ich immer mit „Ja, klar“ beantwortet habe. Dann brach Stress aus und die Fehler ließen nicht lange sich warten. Erlaube dir ein „Nein“ – gebe Möglichkeiten an, wie es aus deiner Sicht zu welchem Termin umsetzbar ist. Dein Gegenüber kann nicht wissen, dass es in dir Stress auslöst, er wundert sich im Nachhinein nur warum sich Fehler einschleichen. Natürlich mache ich auch heute noch Dinge, die unerwartet am Tag zur Umsetzung angefragt werden. Doch gebe ich ganz bewusst ein „Ja, klar“ wenn es auch wirklich für mich passt und nicht um meinem Kunden ein schnelles Ergebnis zu liefern.

Mein Fazit

  • Sei Achtsam zu dir selbst
  • Tue dir etwas Gutes, was dich glücklich macht
  • Gestalte dein Büro / deinen Arbeitsplatz zu deiner Wohlfühl-Oase in der gute Energien fließen können
  • Ob Musik ja oder nein, ist ganz dir überlassen
  • Integriere die Meditation in deinen Arbeitsalltag ein, um in Balance zu dir selbst zu sein
  • Beschränke deine Konzentration je Projekt auf 11/2 Stunden, brauchst du Länger mache eine Pause
  • Freunde dich mit einem „freundlichen Nein“ an – lerne zu führen und nicht von Kunden geführt zu werden, das gibt Sicherheit und ein authentisches Auftreten